Gästebuch zum 40 Jährigen Jubiläum

...wir freuen uns über Ihre Einträge in das Gästebuch
zu unserem 40 Jährigen Jubiläum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Barbara Lutz, Mitglied der Burkina Faso -Gruppe in Böblingen

 

 

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin alles Gute!

Barbara Lutz, Aidlingen
 

 

Sabine von Bargen,
Brot für die Welt

 

 

Herzlichen Glückwunsch, liebe TIKATO-Aktive – 40 Jahre, das ist schon eine stattliche Zeit, auf die ihr mit Stolz zurückblicken dürft. Ich brauche gar nicht aufzuzählen, was Ihr in dieser Zeit alles im Raum Wetzlar auf die Beine gestellt und in Burkina Faso bewirkt habt – das wisst ihr selbst viel besser als ich.

In diesen 40 Jahren habt Ihr Euch durch Eure eigenständige und kontinuierliche Partnerschaftsarbeit zu einer Art Ableger von Brot für die Welt gemausert und begleitet von hier aus die Arbeit in Burkina Faso tatkräftig und ideell. Das ist euch hervorragend gelungen und ich finde es klasse, dass Ihr auch Euren „Geburtstag“ mit einem Brückenschlag feiert.

Gerne habe ich mich aus dem fernen Berlin heute hierher aufgemacht, um im Namen von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst (übrigens mit seinen 54 Jahren nur unwesentlich älter) von Herzen zu gratulieren und Euch für die Zukunft alles Gute zu wünschen. Dafür möchte ich das Bild des Ablegers aufgreifen und es ein wenig ausmalen:

Ich habe mich mal ein wenig kundig gemacht zu einer Pflanze, die auch im von hier aus so erfolgreich unterstützten Burkina Faso beheimatet ist: dem Afrikanischen Affenbrotbaum – dem Baobab. Wir kennen alle diese mächtigen Riesen, die überall in Afrika anzufinden sind – so auch in Burkina Faso. Ich habe da mal ein Bild mitgebracht.

Dieser Baum trägt die ersten Früchte mit ca. 10 bis 16 Jahren – da wart Ihr deutlich schneller. Aber die Früchte sollen u.a. einen hohen Vitamin-C-Gehalt haben, also sehr gesund sein – das passt schon zu Eurer Arbeit. In den ersten Jahren bis zur Blüte wächst der Baum vier bis sechs Meter in die Höhe ohne seine ausgeprägte Form zu entwickeln. Dann erst schwillt er zu seiner ausgeprägten Kegelform an – das dauert etwa 60 bis 70 Jahre – so gesehen seid ihr da gerade mittendrin. Im Alter von ca. 40 Jahren beginne die Äste, rechtwinklig vom Stamm weg zu wachsen und nehmen dann im Längenwachstum deutlich zu. (Das sind doch prächtige Aussichten!) Danach ist der Baum ausgewachsen, 10 bis 20 m hoch. Bis zum Alter von 100 Jahren hat er auch seine typische Flaschenform entwickelt - und das Beste: er kann etwa 800 bis 1000 Jahre alt werden.

Wenn das kein passendes und ermutigendes Bild ist für die Arbeit, die hier geleistet wird!

Ich wünsche also in diesem Sinne für die Zukunft von TIKATO und seiner engen Zusammenarbeit mit den Partnern in Burkina Faso alles erdenklich Gute und weiterhin viel Erfolg mit dem Bibelwort aus der Genesis: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“
 

 

Philippe Auguste Ouedraogo,
burkinischer Student aus Gießen,
Mitglied der TIKATO-Gruppe

 

 

Guten Tag!

Für mich war das tief berührend, wie Ihr euch eingesetzt habt für die Armen meines Landes.Auch berührend war die Bereitschaft dieses Volkes mitzumachen. Mir fehlen die Wörter, um im Namen unsere Dankbarkeit auszudrücken. Möge Gott euch und alle, die mitgemacht haben, segnen.

Möge er uns weiter in seiner Liebe wachsen lassen und den jenigen, die sie  noch nicht entdeckt haben, entdecken lassen. Möge er euch weiter viel Kraft schenken und  alle Projekte und die

Liebe Grüße,
Philippe
 

 

Cyr-Nestor Itoua-Ayessa,
Sahelreferent
Brot Für Die Welt

 

 

Sehr geehrter Superintendent vom Kirchenkreis Braunfels Roland Rust,
Sehr geehrter Oberbürgermeister Wolfram Dette,
Sehr geehrte Botschafterin Madame Odile Bonkoungou,
Liebe Gemeinde und Freunde Burkina Fasos,

Im Namen von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst möchte ich Ihnen die besten Grüße aus dem Werk in Berlin übermitteln.

Es ist mir eine große Freude und Ehre hier zu sein und diesen Moment mit Ihnen zu verbringen. Nicht nur der bekannte „Brückenschlag Wetzlar-Ouagadougou“, den Sie (TIKATO) in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und der Stadt Wetzlar jedes Jahr durchführen, sondern auch Aktionen wie „Tausche Mangos gegen Schule“ oder „Deine Stimme gegen Armut“, haben das Land am Rande der Saharawüste immer wieder in den Focus der Öffentlichkeit gebracht.

40 Jahre Engagement für die Menschen in Burkina Faso, das ist ein langer Weg.

Es ist heute aber nicht alles getan… meine Kollegin Frau Sabine Bargen malte gestern das Bild des Baobabs, der ab ca. 40 Jahren seine typische Form entwickelt und weiter 1000 Jahre alte werden kann… Ihr Engagement wird weiterhin benötigt.

Unregelmäßige Regenfälle und Überschwemmungen, sowie die politische Lage in Mali und mehr und mehr militärische Konflikte in der Region stellen für die Entwicklung nicht nur in Burkina Faso, sondern in allen Ländern der Sahelregion neue Herausforderungen dar.

Der Klimawandel führt heute schon zu tendenziell sinkenden bzw. sehr schwankenden landwirtschaftlichen Erträgen. Die seit Anfang 2012 andauernde Krise in Mali hat bislang mehrere hundert Tausende zur Flucht gezwungen, auch in das Nachbarland Burkina Faso.

Ihre Solidaritätsgruppe hat auch hier dazu beigetragen, dass der Sahel in Wetzlar nicht vergessen wird. Ohne Sie wüssten sicher viel weniger Menschen hier, wie Menschen in Burkina Faso leben. Und sie tragen dazu bei, dass Begegnungen möglich sind – hier und in Burkina Faso. 

Auch Brot für die Welt kann auf ein langes Engagement in Burkina Faso zurückblicken. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen wurden Projekte in den Bereichen Armuts- und Hungerbekämpfung, Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft und Ressourcenschutz sowie Einkommenssteigerung und Verbesserung der Selbsthilfefähigkeiten durchgeführt. Die Mehrheit unserer burkinischen Partner verfolgt dabei den Ansatz der Selbsthilfeförderung (Hilfe zur Selbsthilfe).

Durch die vollbrachte Fusion im Oktober 2012 stehen uns nun mehr Möglichkeiten zur Verfügung, unsere Arbeit in dem Land neu zu gestalten und weiter aufzubauen.

Bei meinem ersten Besuch in Burkina Faso im Januar dieses Jahres war ich sehr beeindruckt, zu sehen mit wie viel Energie ganz unterschiedliche und engagierte Menschen sich für das Land interessieren und etwas ändern wollen. Menschen, die jedes Jahr immer wieder dorthin reisen und das seit fast 40 Jahren, um an der Basis etwas bewegen zu wollen…

Die wenigen gemeinsam verbrachten Tage (in der Hitze von Ouagadougou) sind im Hinblick auf zukünftige konkrete Anliegen zwischen TIKATO und BfdW-EED sehr wertvoll gewesen.

Im Namen von Brot für die Welt möchte ich hier allen, die sich ehrenamtlich für die Menschen in Burkina Faso einsetzen lobend meine Anerkennung aussprechen.

A toute la ville de Wetzlar et aux amis du Burkina, je souhaite toutes nos félicitations pour les efforts fournis envers les populations du Burkina Faso pendant ces dernières 40 années.

Danke !

Merci !

 

Michaël YANOGO

 

 

Chers amis du Groupe TIKATO

Notre vie est faite d'histoire , du passé et du présent, qui seront pour d'autres dans l'avenir, une mine d'enseignement.
Au moment où vous abordez la cérémonie marquant les 40 années de votre vie active, je voudrais en tant qu'amis , ayant partagé avec vous le chemin du partenariat depuis plus de 30 années, je voudrais vous dire toute ma sympathie et ma reconnaissance, pour l'oeuvre accomplie en faveur du développement dans mon pays.
Puisse Dieu nous donner encore le coeur et la force pour accomplir la mission qu'il nous confie au profit de l'humanité.
Mon village et le vôtre , Tiguendalgué vous souhaite un heureux anniversaire.

Michaël YANOGO

 

Übersetzung:

Liebe Freunde der TIKATO-Gruppe,

Unser Leben besteht aus Geschichte, aus Vergangenheit und Gegenwart, die für andere in der Zukunft eine Fundgrube des Lernens sein wird.
Nun, da Ihr Euch anschickt, das 40-jährige Jubiläum Eurer Lebensarbeit zu begehen, möchte ich als Freund, der mit Euch den Weg der Partnerschaft seit über 30 Jahren gemeinsam gegangen ist, Euch meine Wertschätzung und Anerkennung für die Arbeit ausdrücken, die Ihr zugunsten der Entwicklung in meinem Land geleistet habt.
Möge Gott uns weiterhin Mut und Kraft geben, beherzt den Auftrag zu erfüllen, den er uns zum Wohl der Menschheit erteilt hat.
Tiguendalgué, mein Dorf und zugleich das Eure, wünscht Euch ein glückliches Jubiläum.

Michaël YANOGO
 

 

Roland Rust,
Superintendent des Kirchenkreises Braunfels

 

 

Sehr geehrte Exzellenz, Frau Botschafterin Bonkoungou,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

dass wir – bedingt durch die rasante technische Entwicklung – auf unserem Planeten „Erde“ immer enger miteinander verbunden sind – das ist in unserer Gegenwart mit Händen zu greifen.

Immer deutlicher rückt damit aber auch ins Bewusstsein, dass zu kurz denkt, wer sich allein für seine unmittelbare Umgebung verantwortlich weiß:

Wie wir unser Leben hier am Ort gestalten, das hat Auswirkungen für andere – nicht nur in unserer unmittelbaren Umgebung, sondern auch für unser Miteinander in der Region – ja im weltweiten Zusammenhang.

Was in unserer Gegenwart bedingt durch technische Entwicklungen immer deutlicher wird, das stand Christinnen und Christen in unserer Region und in Burkina Faso (früher Obervolta) bereits vor beinahe 40 Jahren vor Augen:

Wir gehören über Grenzen und Kontinente hinweg zusammen.

Und wir wollen daraus Konsequenzen ziehen:
Wir wollen dazu beitragen, dass auch die Ärmsten der Armen auf dem afrikanischen Kontinent me
nschenwürdig leben können.

So wurde in der Folge einer Dürrekatastrophe im Jahr 1974 mit Unterstützung aus unserer Region der „TIKATO-Staudamm“ errichtet und 1984 - ebenfalls nach einer schlimmen Dürre – die Aktion „Brückenschlag Wetzlar – Ouagadougou“ ins Leben gerufen. Weil wir uns mit unseren afrikanischen Freundinnen und Freunden verbunden wissen, leisten wir als Einzelne, als Gemeinden, als Kirchenkreise kontinuierliche „Hilfe zur Selbsthilfe“ unter den Stichworten „Stabilisierung der Ernährungslage“, „Bildung“ und „Gesundheit“.

Der Brückenschlag ist ein wichtiges Symbol unserer Verbundenheit, er dient der Information über die Arbeit, er soll auf pfiffige Weise Geld für die Entwicklungszusammenarbeit einwerben und er bringt uns auch hier an der Brücke bei Kaffee, Tee und Kuchen in Kontakt.

Ich freue mich über das großartige Engagement vieler Menschen auch für den Brückenschlag und bin sehr dankbar für die herzliche Verbundenheit mit den Menschen in Burkina Faso. Ich wünsche dem Arbeitskreis „Brot für die Welt – TIKATO“ weiterhin viel Freude, Schwung, Erfolg – Gottes Segen in allem Engagement und bitte Sie – Frau Botschafterin Bonkoungou herzliche Grüße aus Wetzlar nach Burkina Faso zu übermitteln.

 

Ute Kannemann,
Superintendentin des Kirchenkreises Wetzlar

 

 

Grußwort zur Auftaktveranstaltung 14. Juni 2013 - 40 Jahre TIKATO

Liebe Frau Stiewink, liebe Mitglieder des AK TIKATO
und alle Engagierte in dieser Partnerschaft,
sehr geehrte Frau Botschafterin, Madame Bonkoungou,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dette,
sehr geehrter Herr Kreisbeigeordneter Schreiber,
sehr geehrter Herr Ayessa und
sehr geehrte Frau Bargen-Ostermann von Brot für die Welt,
liebe Gäste und Freunde,
und nicht zuletzt unsere Geschwister und Partner in Burkina Faso,

herzlich grüße ich Sie zu diesem Jubiläum im Namen der Kreissynodalvorstände unserer beiden Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar, namentlich auch von meinem Braunfelser Kollegen Superintendent Roland Rust, und gratuliere Ihnen zu dieser lebendigen und lebensvollen Partnerschaft!

Auf beiden Seiten haben sich über 40 Jahre Menschen zusammengefunden, um sich miteinander für die Verbesserung der Lebensbedingungen in diesem immer noch fünftärmsten Land der Welt einzusetzen. Es war ein Miteinander, eine Partnerschaft von Anfang an; eine Hilfe zur Selbsthilfe bis heute, wo die einen die anderen gebraucht haben, um mit den Menschen in Burkina Faso nachhaltige Projekte aufzubauen – Staudamm, Landwirtschaft, Getreidemühlen, Schulen, Ausbildung, Gesundheit. Dies geht, wenn wir lernen, einander und unsere Verhältnisse jeweils mit den Augen der anderen zu sehen.

Das Grußwort von Pastor Étienne Bazié spricht davon – und wie es weiterhin geboten ist, dran zu bleiben. Bei aller Armut hat Burkina Faso Dürren und Überschwemmungen erlebt. Manchmal musste mit den Projekten ganz von vorne angefangen werden. Als vor einigen Jahren der Staudamm brach und damit auch die Landwirtschaft und Lebensgrundlagen der Menschen von TIKATO in Frage standen, zählte das gemeinsame nachhaltige Engagement auf beiden Seiten, um den Staudamm wieder aufzubauen. Dies ist in unseren Gemeinden und in der Öffentlichkeit sehr beachtet und unterstützt worden. Auch zu dieser öffentlichen Anerkennung des TIKATO-Engagements darf ich Ihnen heute ganz herzlich gratulieren.

Wer immer von Ihnen Burkina Faso bereist hat oder auch hier die Partner kennen gelernt hat: immer wieder wurde von der großen Freundlichkeit der Menschen und ihrer Bereitschaft zur Begegnung und zum Teilen erzählt. Erfreut und erstaunt wurde wahrgenommen, wie in Burkina Faso Menschen unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeit und unterschiedlichen Glaubens friedlich miteinander leben. Dies wollen unsere Partner bewahren, auch unter sich verändernden Bedingungen. In der Partnerschaft ist eine aufmerksame gegenteilige Anteilnahme gewachsen, so dass uns in diesen Tagen auch Gebete aus Burkina Faso angesichts der Flutkatastrophen in unserem Land erreichen.

„Was wäre unsere Welt ohne Solidarität?“ fragt Pastor Étienne Bazie in seinem Grußwort – und gibt die Antwort: „Sie wäre die Hölle auf Erden!“ Ja, wir brauchen einander, auch über tausende Kilometer hinweg, um eine menschliche Welt zu gestalten und menschliches Leben in seiner Würde als Gottes Bild zu ermöglichen. Wir treten dafür gemeinsam ein als Christinnen und Christen und als Kirchen, und was wir untereinander und miteinander leben, soll zum Guten wirken in unsere Gesellschaften hinein. „Lasst uns nicht überdrüssig werden, Gutes zu tun,“ zitiert Étienne Bazié den Apostel Paulus im Galaterbrief 6,9; „denn wenn die Zeit da ist, werden wir auch die Ernte einbringen, wenn wir nicht ablassen“, heißt es dort weiter. Es ist in dieser Partnerschaft schon viel Segen geschenkt worden für viele Menschen – und das soll weitergehen. So verbinde ich mit dem Dank an alle Aktiven den Wunsch, dass Sie immer wieder neue Menschen für diese Partnerschaft begeistern können, die auch mittun. Gottes Segen für Ihre Arbeit und für diese Partnerschaft!

 

Pippa Brück,
Tanzpädagogin in Erda

 

 

Liebes Tikato-Team,

Meine herzlichsten Glückwünsche zu Eurem 40. Geburtstag!

Ich bewundere Euer Engagement und Eure Ausdauer und wünsche Euch zu Eurem Jubiläum, dass Ihr Euch freuen könnt über alles, was durch Eure Arbeit gewachsen ist und möglich wurde. Ihr habt viel bewegt und für die Menschen in Burkina-Faso seid Ihr ein Segen. Danke!
 

 

Manfred und Gisela Kock,
Pfarrer .R. Manfred Kock ehemaliger Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche im Rheinland

 

 

 

Liebe Heidi und Ihr alle, die Ihr mitmacht!

Zum Auftakt der Feiern zum Jubiläum grüßen wir herzlich. Es ist ein Segen für unsere ganze Kirche, dass eine so konkrete Partnerschaftsarbeit lebendig geworden ist. Allen Beteiligten herzlichen Dank. Gut, dass Ihr durchhaltet.

Für die Menschen in Boukina Faso ist das gut und für die Gemeinden um Wetzlar auch. Unsere Kirche ist reich durch die Teilhabe aller, die unter ungerechter Verteilung leiden müssen.

Liebe Grüße aus Köln
Manfred und Gisela Kock

 

Pastor Etienne Bazié,
Geschäftsführer ODE

 

Seit inzwischen 40 Jahren geht die Partnerschaft zwischen der TIKATO-Gruppe und dem ODE, jene gute Initiative, die unsere Kirchen (deutsche und burkinische) zur Unterstützung der in Armut lebenden Bevölkerung Burkinas gefunden haben, ihren fröhlich-bescheidenen Weg.

Wir sind Gott unendlich dankbar, dass seine Treue uns erlaubt hat, diese Partnerschaft trotz aller Schwierigkeiten mit Freude und Leidenschaft aufrecht zu erhalten, denn Hilfe für die in Armut lebende Bevölkerung ist ein edles Ziel, dem wir uns verschworen haben.

Burkina Faso, ein armes Land, nimmt 2013 laut UNDP in Hinsicht der nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung seiner Bevölkerung den 183sten Platz unter 187 Ländern ein. Trotz vieler Erfolge in unseren verschiedenen Projekten zeigt uns die gegenwärtige Lage, dass wir den Kampf gegen die Armut entschlossen fortsetzen müssen.

Während dieser 40 Jahre sind wir gemeinsam auf dem Weg gewesen, haben Hand in Hand gearbeitet, und damit zahlreichen mittellosen Menschen durch unsere Projekte auf dem Gebiet der Landwirtschaft, der Bildung, der Gesundheit, der Alphabetisation, der Ausbildung und des Handwerks neue Hoffnung gegeben. Dank der Auswirkungen dieser Projektarbeit wurden viele Familien in die Lage versetzt, sich zu versorgen, ihre Gesundheit zu erhalten und ihren Kindern eine Erziehung angedeihen zu lassen, die es ihnen erlaubt, sich aktiv in die Entwicklung ihres Landes einzubringen.

Im Namen all dieser zahlreichen Menschen, denen die Projekte zugutegekommen sind, statte ich im Namen der Solidarität, die unsere Kirchen und Länder beim Aufbau einer friedlichen und gerechten Welt verbindet, all jenen unseren tiefempfundenen Dank ab, die sich in dieser Partnerschaft engagieren.

Wie sähe unsere heutige Welt ohne Solidarität aus? Sie wäre, ganz schlicht und einfach, die Hölle auf Erden.

Wir sind im Bilde Gottes geschaffen, um seine Liebe rings um uns her auszubreiten, denn darin liegt der wahrhafte Sinn unseres Lebens. Lasst uns diese ritterliche Reise weiterführen und denen das Lächeln wiederbringen, die es verlernt haben, jenen die Lebensfreude, die die Hoffnung auf ein besseres Leben verloren haben.

Gott segne seine Kirche in Deutschland und Burkina!

Es lebe die Solidarität unter den Völkern, die über Selbstsucht und Gewalt triumphiert!

Ein langes Leben blühe der Partnerschaft der TIKATO-Gruppe mit ODE, dem Entwicklungsbüro der burkinischen Kirchen!

 

Inga Nagel,
Port-au-Prince, Haiti
Langjährige DED-Entwicklungshelferin in verschiedenen westafrikanischen Ländern, vor allem in Burkina Faso

 

Liebe Tikato-Gruppe, alles Gute zum 40. Geburtstag !

Ich lernte Euch 1980 kennen und hatte Gelegenheit, bei der inhaltlichen Vorbereitung auf die erste Obervolta-Reise mitzuwirken und meine Erfahrungen einzubringen, die ich die Jahre davor als DED-Entwicklungshelferin gesammelt hatte. Ich bewunderte damals schon die Ernsthaftigkeit, mit der Ihr Euch der Aufgabe gestellt und Euch auf sie eingelassen habt. So viele Herausforderungen habt Ihr gemeistert! Für viele von Euch ist Tikato zum nicht mehr wegzudenkenden Teil des Lebens geworden. Wie gerne habe ich Gruppen-Mitglieder, besonders Heidi J. Stiewink, immer wieder in Ouagadougou willkommen geheißen, wo ich später wieder viele Jahre tätig und natürlich auch den burkinischen Tikato-Partnern freundschaftlich verbunden war.

Tikato und seinen Mitgliedern wünsche weiterhin viel Elan, Ausdauer, Freude und Erfolg bei den vielfältigen Aktionen in Deutschland und Burkina Faso.

Ganz besonders wünsche ich Euch Nachwuchs, junge Mitglieder, die mitmachen und langfristig übernehmen. Zum Schluss möchte mich den Partnern vor Ort anschließen, um für Eure Freundschaft und das partnerschaftliche Teilen mit dem Land zu danken, das auch Teil meines Lebens geworden ist. Dafür gebührt Euch die ganz große Anerkennung!

 

Brigitte Kienle,
Mitglied der Burkina Faso-Gruppe in Böblingen

 

Liebe Heidi,

anlässlich des 4o jährigen Jubiläums trage ich mich hiermit in das Gästebuch
ein: mögen sich weiterhin viele Aktive für die Arbeit in Burkina-Faso einsetzen.

Brigitte Kienle,
Mitglied der Burkina Faso-Gruppe in Böblingen

 

Anna Neumann, Online-Redakteurin, Evangelische Kirche im Rheinland

 

Herzlichen Glückwunsch zu dieser wunderbaren Arbeit! Wir stellen sie heute auch auf der landeskirchlichen Homepage vor, http://www.ekir.de/www/service/tikato-16872.php

 

Sigrid Kornmann, Stadtverordnete

 

Herzlichen Glückwunsch zu dem 40.jährigen Jubiläum!

Sie haben in dieser Zeit auf vielfältige Weise die Beziehung zu Ihren afrikanischen Freunden gepflegt, die beispielhaft ist.

Albert Schweitzer hat einmal gesagt:
"Wehe uns, wenn unsere Empfindsamkeit  abstumpft und wir das Bewusstsein, von dem was wir tun sollen, zugrunde geht."

Seit 40 Jahren wissen Sie was zu tun ist und sie haben mit Ihren Aktionen die Menschen  in unserer Region empfindsamer gemacht.

Dafür gebührt  Ihnen großer Dank und Anerkennung.
Sie sind ein großartiges Team!!

Sigrid Kornmann

 

 

Wolfgang Schuster,
Landrat

 

Wer sich vornimmt, Gutes zu bewirken,
darf nicht erwarten, daß die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen.
(Albert Schweitzer)

Herzlichen Glückwunsch zum "runden" Geburtstag.
Danke für 40 Jahre gelebte Solidarität mit Burkina Faso.

Wolfgang Schuster
Landrat des Lahn-Dill-Kreises
 

 

Michel Kabré,
Koudougou
Ehemaliger Direktor der Privaten Berufsschule in Koudougou sowie
Gründer des christlichen Kindergartens Bethsaleel

 

NE TAABO !                ( joyeuse fête ou joyeux anniversaire en mooré)

JE VOUDRAIS JOINDRE MA VOIX CELLE DES AUTRES MILLIERS DE BURKINABE DES VILLES ET DES CAMPAGNES POUR SOUHAITER JOYEUX ANNIVERSAIRE AU GROUPE TIKATO.

LA PLUPART DE NOS COMPATRIOTES SE RAPPELLENT QUE PENDANT LE REGNE DE NAABA KOUGRI (LE PERE) DE L'ACTUEL EMPEREUR DES MOSSE NOTRE PAYS A TRAVERSE UNE GRAVE CRISE ALIMENTAIRE SUITE A LA SECHERESE DES ANNEES 70.

INTERPELLE PAR LES PAROLES DE JESUS CHRIST( J'AI EU FAIM ET VOUS M'AVEZ DONNE A MANGER ; J'AI EU SOIF ET VOUS M'AVEZ DONNE A BOIRE...) LES MEMBRES DU GROUPE TIKATO AVEC LE SOUTIEN DES PAROISSES DE WETZLAR ET BRAUNFELS ONT FIDELEMENT DEPUIS 1974 ACCOMPAGNE LES BURKINABE DES VILLES ET DES CAMPAGNES SUR LE CHEMIN DU DEVELOPPEMENT DURABLES. DE NOMBREUSES PREUVES VISIBLES EXISTENT DANS NOTRE PAYS. NOS AMIS . FRERES et SOEURS ALLEMANDS ONT VRAIMENT FAIT OEUVRE UTILE AU BURKINA FASO.

QUE LE JUBILE DE JUIN 1974 QUI COURONNE 40 ANNEES D'ACTIVITES SOIT UNE BELLE FETE ET PREPARE CELUI DE 2024 SOUS LE REGARD BIENVEILLANT DE DIEU


Übersetzung:

NE TAABO !   („frohes Fest“, oder „herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag“ auf Mooré)

Gemeinsam mit tausenden weiterer Burkinabé in Stadt und Land möchte ich meine Stimme erheben, um dem Arbeitskreis TIKATO ein frohes Geburtstagsfest zu wünschen.

Die meisten unserer Landsleute erinnern sich daran, dass in der Regierungszeit von Naaba (Kaiser) Kougri (Vater des jetzigen Kaisers der Mossi) unser Land infolge der Dürre in den siebziger Jahren eine schwere Ernährungskrise durchmachte.

Aufgerufen durch die Worte Jesu Christi (Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben  . . .) haben die Mitglieder der Gruppe TIKATO mit der Unterstützung der Gemeinden (der Kirchenkreise) Wetzlar und Braunfels seit 1974 Burkinabé in Stadt und Land getreulich auf dem Weg der nachhaltigen Entwicklung begleitet. Hierfür gibt es in unserem Land zahlreiche sichtbare Belege. Unsere Freunde, unsere deutschen Brüder und Schwestern, haben wahrlich nutzbringende Arbeit für Burkina geleistet.

Möge das Jubiläum jenes Juni 1974, die Krönung einer 40-jährigen Tätigkeit, ein schönes Fest sein und zugleich das nächste im Jahr 2024 unter dem wachen Auge Gottes vorbereiten.
 

 

Marie Luise Faber,
langjährige ehrenamtliche TIKATO- Mitarbeiterin in Büroarbeit

 

Liebe TIKATO-Freunde,

als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Büro von Frau Heidi J. Stiewink gratuliere ich recht herzlich zum Jubiläum und wünsche Ihrer Arbeit weiterhin viele Helfer und Mitglieder sowie Gottes Segen.
 

 

Hans-Joachim Schwabe
Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses
des Kirchenkreises Jülich
mit der Evangelischen Kirche von Marokko

 

Zu Eurem 40-jährigen Geburtstag alles Gute, viel Energie, aber auch viel Hartnäckigkeit, um Entwicklung möglich zu machen.

Ihr gebt stellvertretend ein wenig vom dem zurück, was wir den Menschen in Afrika rauben. Ich weiß nicht, wo ich es gelesen habe, aber diese Worte eines Landwirts in Burkina Faso haben mich beindruckt:Wären wir doch eine Kuh in Europa, dann bekämen wir 2 USD pro Tag als Unterstützung.

Schön ist es auch, dass wir im Kirchenkreis Jülich mit unserer Flüchtlingsarbeit in Marokko mit Euch verbunden sind. Immer, wenn ich bei uns oder in Marokko jemandem aus Burkina Faso begegne, dann denke ich an Eure segensreiche Arbeit.

Lasst uns weiterhin dafür eintreten, dass alle Menschen auf der Erde Gerechtigkeit erfahren und Anteil an Gottes wunderbaren Werken haben,von dem die westliche Welt aus Gier fast alles für sich vereinnahmt. Gott segne Euch, die Menschen in Burkina Faso und die verfolgten Flüchtlinge in Marokko.
 

 

Uta Barnikol-Lübeck,
Öffentlichkeitsreferentin der Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar

 

40 Jahre unermüdliches Engagement und viel Herzblut in der Entwicklungsarbeit mit den Menschen in Burkina Faso - herzlichen Glückwunsch!

Mögen die Mitglieder des Arbeitskreises "Brot für die Welt-TIKATO" weiterhin viel Kraft und Freude

in und an ihrem Einsatz für die Menschen in dem westafrikanischen Land haben. Möge das Miteinander zwischen den Christen im Lahn-Dill-Kreis und in Burkina Faso gesegnet sein!
 

 

Rainer Kunick,
Wetzlarer Superintendent in Ruhe

 

Zum 40-jährigen Tikato-Jubiläum gratuliere ich herzlich. 40 Jahre Engagement für Burkina Faso bedeutet nicht nur eine lange Zeit Hilfe bei Projekten, sondern eine lange Verbundenheit mit Menschen. Die Aktion "Brückenschlag" macht es ja deutlich: Auf der Brücke begegnen wir uns auf Augenhöhe. Es bereichert unser Leben, wenn wir dann entdecken, dass Gottes Liebe durch Menschen hier und dort transparent wird.

Weiterhin Gottes Segen
 

 

Nina Stiewink
aus Hamburg, ehemaliges Mitglied der Tikato- Gruppe und Reiseteilnehmerin 1981

 

Liebe Tikato-Mitglieder,

herzlichen Glückwunsch zum 40-jährigen Jubiläum! Vor 33 Jahren bin ich als damals 13-Jährige zu der Gruppe gestoßen. Der Besuch in Burkina (damals Obervolta) hat mein Leben grundlegend geprägt, da mir damals bewusst wurde, wie sehr alle Menschen auf diesem Planeten miteinander vernetzt und verbunden sind und wie wichtig es ist, über den eigenen Tellerrand zu blicken. Den "Kulturschock" bekam ich damals nach der Reise, als ich wieder in Deutschland war und mir bewusst wurde, welche (zu) hohe Bedeutung materielle Güter bei uns haben. Genau diesen Satz des "Kulturschocks" beim Zurückkommen hörte ich jetzt von einer Zwanzig-Jährigen, die gerade aus Peru zurückgekommen ist.
Und so wünsche ich, die ich nicht mehr in der Tikato-Gruppe bin, der Gruppe viel "junges Blut" und die Fähigkeit, junge Menschen anzusprechen und zu der Arbeit zu verlocken, um auch weiterhin jungen Menschen einen heilsamen "Kulturschock" zu ermöglichen. Danke für die wunderbare und großartige Arbeit aus vier Jahrzehnten! Weiter so!
 

 

Marten Marquardt,
Pfarrer in Ruhe; Mitbegründer der Projektgemeinde TIKATO und Initiator des Brückenschlags Wetzlar-Ouagadougou

 

Der Brückenschlag aus Holz über die alte Lahnbrücke in Wezlar ist ja nur ein Symbol für die Brücke, die Menschen seit 40 Jahren mit dem Einsatz ihrer eigenen Lebenszeit, Lebenskraft, Phantasie und Treue schlagen: LEBENDIGE BRÜCKE.
Franz Kafka beschreibt die dramatische Spannung einer lebendigen Brücke so:
"...ich war eine Brücke, über einem Abgrund lag ich. Diesseits waren die Fußspitzen, jenseits die Hände eingebohrt, in bröckelndem Lehm habe ich mich festgebissen... So lag ich und wartete; ich mußte warten. OHNE EINZUSTÜRZEN KANN KEINE EINMAL ERRICHTETE BRÜCKE AUFHÖREN, BRÜCKE ZU SEIN." (F. Kafka, Die Brücke, GW 5, 84). – Der Einsturz wäre aber eine Katastrophe für viele.
Die TIKATO- Brückenleute in Wetzlar und Burkina Faso müssen noch lange weiter machen. Dafür wünsche ich Euch allen den notwendigen langen Atem! Und dazu Jesu handfesten Ratschlag: "HABT SALZ BEI EUCH UND HALTET FRIEDEN UNTEREINANDER!" (Mk 9, 50)
 

 

Eberhard u. Heide Schneider
aus Braunfels
Eberhard und Heide Schneider; ehemaliger Sparkassendirektor Wetzlar und Reisender nach Obervolta.

 

Herzlichen Glück-und Segenswunsch allen ehrenamtlichen Mitarbeitern des Arbeitskreises TIKATO zum 40.Jubiläum.

Gerne hätten wir an den Feierlichkeiten und dem Brückenschlag teilgenommen, sind aber vom 8.-22.6. im lange geplanten Urlaub.
 

 

Irina Nebocat,
aus Hamburg

 

Liebe Tikato-Gruppe,

herzlichen Glückwunsch zum langen Atem. Mehr als 30 Jahre ist unsere Tikato-Reise her und ich erinnere mich gut, dass wir damals von einem langen Atem sprachen, den man in so einem Projekt brauche: Also eine Generation (30
Jahre) wird es dauern, bis ein solches Projekt auf eigenen Füssen steht, hieß es damals. Uns Jugendlichen kam das unendlich lang vor. Und nun dauert es noch viel länger - ist da gut? ist das schlecht?

Für heute soll das egal sein, ihr macht eine tolle Arbeit, für die Menschen in Burkina und für die Menschen hier.

Danke Irina
 

 

Heiko Ehrhardt,
Hüttenberg

 

Herzliche Glückwünsche und weiterhin Gottes Segen für Eure Arbeit wünsche ich...

 

Samuel Ouedraogo,
aus Dinslaken

 

Dank dieser tollen Arbeit bekommen junge Menschen und Ihrer Familien etwas wunderbares aus Ihrem Leben zu machen.

Das bringt dieses bitterarme Land voran und macht Menschen in Deutschland stolz und gücklich.

Herzlichen Glückwunsch zum 40. jährigen Bestehen. Schöpft Kraft und Hoffnung aus dem Erreichten und macht weiter so die nächsten 40 Jahre.

Gott segne Euch und Eure Arbeit. AMEN!
Samuel Ouedraogo, Dinslaken